Alle Artikel von Claudia Puller

WN: 03.04.2019 Cactus-Ensemble fährt nach Berlin

MÜNSTER. Die Inszenierung “reich der wörter” des Jungen Theater Cactus ist eingeladen zum 40. Theatertreffen der Jugend bei den Berliner Festspielen.

Die Produktion “reich der wörter” hatte im Juli vergangenen Jahres Premiere. Jetzt ist Cactus damit zum Theatertreffen der Jugend in Berlin eingeladen. Foto: Erich Saar

Ankündigung: Gloster Productions zeigt – Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck

Wir freuen uns, die neue Produktion von Gloster Productions mit dem langjährigen Cactus-Schauspieler und Sprechtrainer Carsten Bender, anzukündigen!

»Der DRECK und das GUTE, das scheinen mir die Säulen der Schwabschen Weltsicht zu sein. Ein extremer Moralist, war er sich nie zu schade, sprachlich in alle Tiefen und Untiefen einzutauchen; und ganz beiläufig auch schöne Figuren und Texte zu schaffen.« Thomas Thieme.

Ankündigung: fiege_mletzko präsentieren KEUSCHHEIT UND VERNUNFT

Wir freuen uns auf die erste, gemeinsame Produktion von Mareike und Vicky!!

(Foto: Jan Philipzen)

Mit dem Wiedertäuferstück HERZ DER FREIHEIT ist 1985 die Pumpenhausbühne eingeweiht worden. Der Autor des Stückes Dirk Spelsberg schrieb vor 30 Jahren noch eine Fortsetzung. KEUSCHHEIT UND VERNUNFT.
Ein durch und durch abgründiges Werk, das in die dunkelsten Regionen der menschlichen Existenz führt. Heinrich der Waffenschmied und Franziska die Nonne sind auf der Flucht vor einem zynischen Gott.

Der belohnt nur das Bluthandwerk und lacht die Träume vom Paradies aus. Wenn das Volk zu laut betet, wird ihm das Maul gestopft. Auf der Via Dolorosa falscher Heilsversprechen verleihen Franziska und Heinrich all jenen eine Stimme, die für Religion und Glaube zu sterben bereit waren (sind?). Vielleicht gibt es noch Hoffnung auf Erlösung – wenn man nur verzweifelt genug schreit…

Ankündigung: Theater Münster THEATERJUGENDORCHESTER: SCHÖNE NEUE WELT (BRAVE NEW WORLD)

Wir freuen uns auf die neue Produktion von Alban am Theater Münster!!!!
Premiere: So, 28. April 2019 18.00 Uhr

Musical nach dem Roman von Aldous Huxley, Musik von Achim Gieseler, Buch & Songtexte von Volker Ludwig
TheaterJugendOrchester-Projekt mit Jugendlichen von 16 bis 26 Jahren

Die schöne neue Welt ist die sorgenfreie, konsequent verwirklichte Wohlstandsgesellschaft. Und falls es doch einmal zu einem unvorhergesehenen emotionalen Einbruch kommt, gibt es »Soma«, eine Droge, die den Gestressten »in den Urlaub« schickt. Doch der Zustand des dauernden Glücks fordert seinen Tribut – er wird durch den Verzicht auf Freiheit erkauft. Diese feine Ironie in Aldous Huxleys weltberühmten Roman nutzt die Musical-Adaption als zentrales Erzählelement, um die Träume von der perfekten Welt ad absurdum zu führen.
In Kooperation mit der Jugendkunstschule im Kreativ-Haus, der Westfälischen Schule für Musik und dem Sinfonieorchester Münster

Cactus Junges Theater & Tete Adehyemma Dance Theatre (Ghana) präsentieren: ICH BEGEHRE EINLASS / I REQUEST ADMISSION

(Collage: Henry Nyadiah)

Diese Uraufführung ist das Ergebnis eines Jugendtheateraustausches vom Tete Adehymma Dance Theatre (Ghana) und Cactus Junges Theater.
Die erste Begegnung fand im August 2018 in Accra statt, Jugendliche aus beiden Ländern haben sich über mehrere Wochen mit dem 1. Nachhaltigkeitsziel „Keine Armut“ auseinandergesetzt. Entstanden ist eine Werkstattaufführung, die vor Ort präsentiert wurde und nun nach finalen Proben bei der 2. Begegnung beider Jugendgruppen in Münster als Tanz/Theaterstück zur Premiere kommt.
Armut ist zerstörerisch wie ein Tsunami. Doch Armut ist keine Naturkatastrophe; sie ist eine Menschheitskatastrophe. Wir Menschen erzeugen die Armuts-Tsunamis, die Millionen anderer Menschen aus dem Leben walzen; Millionen von Zukunftsplänen, Talenten, Hoffnungen vernichten oder tief unter Trümmern begraben. Armut entsteht nicht aus Mangel. Sie entsteht aus ungehinderter Raffgier; aus sinnlosem Überfluss; aus verweigerten Rechten; aus verweigertem Einlass. Von alldem erzählt diese Collage – mit Trommeln, Texten, Tanz & Gesang.
Und mit dem Wissen, das nichts auf der Welt bleibt, wie es ist.