Kategorie-Archiv: Theaterprojekte

das SOAP-ding

soapCactus Junges Theater präsentiert:
Cactus Junges Theater wird 25 Jahre jung, wir feiern 5 Monate lang mit dem SOAP-ding – eine Cactus+ Produktion
Der Countdown läuft! Die SOAP ist wieder da! In echt, in neu!
Zum 25jährigen Geburtstag von Cactus Junges Theater schäumt die Bühne des Theaters im Pumpenhaus über: Liebe, Betrug, Intrigen, Mord und Gier sind der gallige und glückselige Stoff, aus dem die Seife gekocht wird. Die ausgefuchste Geschichte stellt alles in den Schatten, was es an geheuchelter Hommage und schräger Satire auf TV-Formate gibt und ist ganz nah dran und im Team geklöppelt worden: das Ensemble improvisiert sich schon seit Monaten den Wolf und hat einen Heidenfutter für die Serienstory abgeliefert (neudeutsch gesprochen). weiterlesen

Esperanza

– eine interkulturelle Collage über die Ehre, ihren WerEsperanzat und ihren Preis

Eine wilde Party und eine zarte Begegnung. Und da, wo die Liebe hinfällt, steht sie manchmal nicht mehr auf. Alles könnte so schön sein, aber es geht nur heimlich. Die Verliebten („missratener Junge“ und „bockiges Mädchen“) geraten unter Beschuss, denn die Familienehre ist bedroht, seine Freunde und ihre Familie fühlen sich provoziert und hintergangen. Eine moderne Liebesgeschichte mit Hindernissen, dem großen Wunsch nach Selbstbestimmung und dem Glück ohne Bedingungen. Das alles findet ja nicht im Nirgendwo statt, sondern in einer realen Welt recht unterschiedlicher kultureller, religiöser und gesellschaftlicher Communities. Wer hat wohl Recht oder hat jemand die Ehre für sich gepachtet? Nicht zu beantworten, stattdessen folgen Drohungen und Flucht. Wie war das nochmal bei Romeo und Julia und bei der deutschen Emilia mit dem italienischen Nachnamen? Deutliche Problemlösungen sind gefordert. Hört sich verdammt aktuell an, das mit dem falschen Stolz und dem echten Messer. Aber die Ehre ist uns doch was wert, es kommt nur auf den Preis an. Die Inszenierung in der Regie von Barbara Kemmler und Alban Renz arbeitet auf Nebenspuren einer authentischen Geschichte mit Einblendungen zu Ehrenmännern, Ehrbezeugungen, Zinédine Zidane und vielem mehr.
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Vom Schwinden

eine intergenerationelle Mädchen/Frauen-Theaterproduktionvom Schwinden @ Erich Saar (8 von 11) über die Erinnerung und das Vergessen

von Cactus Junges Theater in Kooperation mit dem theaterkollektiv art+weise

Eine nicht näher definierte Zukunft. Eine Gedächtniskrankheit, deren Ursache nicht bekannt ist. Sie nimmt jungen Frauen ihre kompletten Erinnerungen. Ältere Frauen, die sich um sie kümmern, ihnen zur Seite stehen, sie aber auch fordern und verhören. Eine stimmungsvoll-düster collagierte Welt.

Das Regieteam J. Suermann / L. Bullerjahn hat sich gemeinsam mit der Dramaturgin
S. Giese und einem 14köpfigen Ensemble (8 Mädchen und 6 Frauen 60+) auf Spurensuche der Erinnerungen und des Vergessens begeben. Und es wurden Arten des Bewahrens und Vernichtens erkundet. Welche Erlebnisse machen mich aus? Welche Erinnerungen sind es wert, bewahrt zu werden? Und was möchte ich vielleicht vergessen, kann es aber nicht? Wann täuscht/trügt mich mein Gedächtnis und worüber kriecht der Mantel des Vergessens?
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