Diskothek

Diskothek

Eine Theaterarbeit über das Leben in der Nacht
Das 11-köpfige Ensemble dieser ungeschönten humoristisch-rhythmischen Collage hat Feldforschung betrieben und Interviews zu verschiedenen Musikgenres geführt. Schnittstelle ist die Diskothek, dort, wo es wirklich knallt und alles im Flow ist.

Schwingungen, Schweiß und heiße Blicke, die in der Regel nicht in Richtung Schuhe gehen. Die „Diskophase“ im Leben jedes Heranwachsenden ist fast obligatorisch, ein soziales Event und Kontaktbörse - da, wo die lauten Bässe Kommunikation eigentlich unmöglich machen.

 Unter Ganzkörpereinsatz wird ohne Punkt und Komma gebaggert. Sehnsüchte, Gier und Identitätssuche kulminieren zwischen wummernden Boxen. Musiktaste und Dresscode sind vielfältig, aber über allem hängt „God is a DJ“. Auf den Toiletten wird geschminkt, gezickt und schon mal lauthals gebrochen. Egal, der Beat regiert. Allen Entgleisungen zum Trotz wird weitergetanzt. Man bringt sich durch die Nacht. Der Morgen dämmert.

Es spielen: Johannes Fundermann, Neele Friedrich, Maike Gaca, Anais Hüttenbrink, Marlena Keil, Rike Kloster, Romana Magrabi, Ikenna Okegwo, Theresa Post, Judith Suermann, Silvana Del Rosso, Matthias Manglus
Regie: Alban Renz
Co-Regie: Stefan Kappenberg
Regieassistenz: Manuel Nicolaus
Bühnenbild / Kostüme: Kaspar Wimberley, Reiner Holthues
Licht: Volker Sippel
Musik: Kai Niggemann
Öffentlichkeitsarbeit: Rita Roring
Künstlerische Leitung: Alban Renz, Barbara Kemmler

In Kooperation mit: Jugendtheater-Werkstatt e.V., Jib, Theater im Pumpenhaus
Gefördert von: Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur e.V., LAG – Soziokulturelle Zentren, Bäckerei Cibaria

ECHO

„Bässe ballern, Beats knallen. Astralkörper zucken im Takt. Endorphinschübe sausen durch die Blutbahn. Ungeschminkt, witzig und rhythmisch geschnitten setzt „Diskothek“ die kleinen Dramen und großen Schicksale in Szene, die sich in den heiligen Hallen abspielen. Mitreißend gespielt.“ (WN, 27.8.07)

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