Patricks Trick

Am 14.3. kommt das Wolfgang Borchert Theater mit dem Stück „Patricks Trick“ in der German Language Academy, dort führt Bart Hogenboom aktuell einen Theaterkurs mit geflüchteten Jugendlichen zusammen mit ein paar Cacteen durch.
Es gibt noch ein paar freie Plätze!
Da der Raum relativ klein ist, MÜSST Ihr Euch unbedingt vorher bei Bart anmelden:
hogenboom@web.de.
Wir freuen uns auf Euch!
Dienstag 14.3. um 18.00 Uhr im Raum 15
von der German Language Academy, Bahnhofstr. 3.
Der Eintritt ist FREI!

PATRICKS TRICK von Kristo Šagor
Wolfgang Borchert Theater
Jugendstück. Mobile Poduktion für Klassenzimmer
Vorstellungsdauer | 45 Min. (in Schulen: mit anschl. 30-45 min. Gespräch)Wer wünscht sich das nicht – einen coolen, älteren Bruder, mit dem man abhängen und Spaß haben kann, einen „Bro“ eben, aber doch kein Baby – aber genau das kommt, erfährt der elfjährige Patrick zufällig von seinen Eltern. Doch damit nicht genug. Der neue Bruder wird irgendwie anders sein. Er wird „behindert“ zur Welt kommen. Vielleicht wird er niemals lernen, richtig zu sprechen. Die Eltern sind ratlos, ob sie das Kind bekommen möchten oder nicht.
Essen, Trinken, sich wohl fühlen, das wird der neue Bruder schon können, aber das kann doch nicht alles sein, denkt sich Patrick und unterhält sich mit seinem ungeborenen Bruder. Er weiß: Es muss eine Lösung geben – und will ihm das Sprechen einfach selbst beibringen – aber wie geht das eigentlich? Sprechen lernen? Also macht er sich auf eine Erkundungstour bei seinem Freund Valentin, einem kroatischen Boxer, einem Professor und vielen anderen, vor denen er bisher eher etwas Angst hatte. Dabei erfährt er, wie selbstverständlich man lernen kann, wenn man den Mut hat, all seine Fragen auch zu stellen.
Ein rasantes Rollenwechselspiel über Sprache und Identität und darüber, dass es völlig normal ist, anders zu sein.Theaterautor Kristo Šagor (*1976)

PATRICKS TRICK erhielt den Förderpreis beim Berliner Kindertheaterpreis 2013.
Und er wurde für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014 nominiert und mit dem
Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2014 ausgezeichnet.
Inszenierung & Raum | Tanja Weidner
Kostüme | Sophia Debus
Mitwirkende | Sven Heiß [Patrick] | Florian Bender [Sein Bruder]

PRESSESTIMMEN
„Es folgt eine Geschichte, die mit viel Witz und Ironie von den Schauspielern Florian Bender und Sven Heiß zum Leben erweckt wird. Mit schnellem Rollenwechsel während des Spiels und der Einbindung des Publikums sorgten sie für Spannung versetzten die Schüler in das direkte Geschehen, was viel Gelächter und eine Menge Spaß einbrachte […].“
[Emsdettener Volkszeitung, 10.11.2016]
„Das Stück entwickelt durch das zupackende Spiel der Darsteller viel Komik, die aber nie den ernsten Hintergrund verdeckt. Es geht nicht nur um Sprache, sondern auch um Identität, um Behinderung, um Migration und um den Umgang mit Menschen, die anders sind als man selbst.“
[Westfälische Nachrichten, 21.11.2016]