WN: 12.06.21 BE-LONGING feiert Premiere im Pumpenhaus

Partnerschaft auf Augenhöhe?
Münster. Nach den großen Erfolgen von “It´s in the blood” und “I request admission” steht nun in der dritten gemeinsamen ghanaisch-deutschen Theaterarbeit “BE-LONGING” die Partnerschaft unter gesellschaftlichen, ökonomischen und persönlichen Aspekten zwischen Afrika und Europa am Beispiel Ghanas und Deutschlands, im Fokus.
Wie kann Partnerschaft heute und in Zukunft gelingen?
Voraussetzungen sind Durchlässigkeit und Reflektion der eigenen Verhaltensweisenund Bilder sowie ein aufrichtiger Öffnungsprozess im Miteinander.

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Der Sommer wird Kultur: Cactus Junges Theater präsentiert: Hexenjagd Openair

von Arthur Miller*

vom 02. – 04. Juli 2021

1692: Ein kleiner Ort an der Ostküste Amerikas. Junge Frauen, die beim verbotenen Tanzen im Wald erwischt werden.
Der Rest der Geschichte ist bekannt. Aus Verzweiflung und Angst vor Strafe in einer restriktiven Gesellschaft versuchen die Mädchen zu beteuern, dass eine dunkle Macht dafür verantwortlich sei. Und die Hetzjagd beginnt. Persönliche Rache und die Angst um den Verlust des eigenen Status werden plötzlich zum Hauptmotor.
Ein transkulturelles 9-köpfiges Ensemble junger Spieler*innen dreht den historischen Vorfall und dessen bekannteste Adaption (durch Arthur Miller) auf links und setzt neue Nähte. Fragt sich nur, wer wen steuert und bezichtigt. Und wie funktionieren die Mechanismen der Hetze? Die Inszenierung führt mitten in einen tatsächlichen Bühnenwald aus Verleumdung, Hysterie und Verfolgung. Verknappt, pointiert und aktualisiert auf Abstand. Angst, Paranoia, das Suchen nach Schuldigen und der Versuch, in einer viel zu komplex scheinenden Welt einfache Antworten zu finden. Hat das alles nichts mehr mit Jetzt zu tun?

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Es geht wieder los: Die Premiere von BE-LONGING am 19.06.2021

Gifty Wiafe und Emmanuel Edoror

BE-LONGING
eine internationale Performance –
von Cactus Junges Theater und Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana (Künstlerformation Sisimbom)
Nach den großen Erfolgen von „It`s in the blood“ und „I request admission“ steht nun in der dritten gemeinsamen ghanaisch-deutschen Theaterarbeit die Partnerschaft , unter gesellschaftlichen, ökonomischen und persönlichen Aspekten zwischen Afrika und Europa, am Beispiel Ghana und Deutschland, im Fokus.
Wie kann Partnerschaft heute und in Zukunft gelingen? Voraussetzungen sind Durchlässigkeit und Reflektion der eigenen Verhaltensweisen und Bilder und ein aufrichtiger Öffnungsprozess im Miteinander.
Dieses Projekt möchte der Vielzahl der Realitäten verschiedener Kulturen und Menschen näherkommen und ihre Geschichten erzählen. Partnerschaft auf Augenhöhe ?

Workshop 18.03.21 & 25.03.21: Internationales Jugend-Theaterlabor

Das Internationale Jugend-Theaterlabor ist ein offenes Theaterangebot für junge Geflüchtete und andere Interessierte. Wöchentlich treffen sich hier Menschen, um Theater zu spielen, um Deutsch zu lernen, zum kulturellen Austausch und um Spass zu haben. Es wird gespielt, improvisiert, erforscht, gelacht und diskutiert – gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Wir – das sind Menschen aus Afghanistan, Syrien, Marokko, Palästina, Simbabwe, Nigeria, Somalia, Tadschikistan und Deutschland – laden Menschen aus allen Teilen der Welt ein, uns ihre Geschichte zu erzählen und sich mit uns auszutauschen. Sollte kein Treffen im Probenraum möglich sein, findet das Angebot als Zoom-Konferenz statt (Link über das Cactus-Büro).

Workshop 19.03.21 & 26.03.21: Was mich stark macht?!

Gifty Claresa Wiafe

Wir sind eine Gruppe von 8 Schwarzen jungen Menschen
(14 – 20 Jahre), die seit Sommer 2020 mit Bewegung und Tanz zu dem Thema „Black Lives Matter“ arbeitet. In diesem Jahr möchten wir die Gruppe öffnen und auch mit Texten zu unserem Thema arbeiten. Wir laden euch ein, an dem Projekt teilzunehmen und mitzumachen. In den Wochen gegen Rassismus wollen wir Gedichte, die unseren Gefühlen Ausdruck verleihen, schreiben und damit die Lebensrealität unserer multikulturellen Generation abbilden. Die Leitung hat Gifty Claresa Wiafe (Schauspielerin, Tänzerin, B. A. Gender und Diversity Management)