Rettet das ]PG[!

Auch von unserer Seite möchten wir auf die angespannte und erschreckende Situation des Jugendzentrums im Paul-Gerhardt-Haus, Münster aufmerksam machen.
Das ]PG[ beschreibt auf seiner Webseite gut die Entwicklung und die Aussichten auf die Zukunft des Jugendzentrums: https://pg-muenster.de/rettetdaspg/
Auch für “unsere” Jugendlichen ist das ]PG[ eine wichtige Anlaufstelle, zudem sind wir mit dem Jugendzentrum eng verbunden. Daher möchten wir auch auf den Petitionsaufruf aufmerksam machen:
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-pg
Retten wir alle zusammen das ]PG[!

STADTENSEMBLE Münster (u.a. in Kooperation mit Cactus Junges Theater) lädt im Juni ein zur Reise zum Ende vom Ende der Welt

Das Publikum reist mit zahlreichen Künstler:innen durch Münster und erlebt an verschiedenen Orten Mikro-Theaterstücke.

Allein 15 Spieler:innen von Cactus Junges Theater stellen die performative Reisebegleitung:
von und mit: Paula Iven, Cato Sieben, Sarah Benekam, Batoul Alraey, Nissa Lysander, Brigitte Eich, Ursula Saatz, Bettina Zumdick, Christel Schneider, Rosali Brouwers, Georgie Feldkötter, Rouni Eibesh, Kira Lohmann, Almut Mecking, Margot Reckers, Mika Latour
(Konzept & Entwicklung: Sarah Christine Giese, Assistenz: Melina Merschmann).
Und es gibt eine überarbeitete Fassung von „Die Enkelkinder aus der Zukunft“ mitten in der großen Klima Ausstellung des LWL-Naturkundemuseums mit 3 weiteren Cacteen: Stella Bensmann, Moaz Alraie, Anouk Fernholz (Regie: Judith Suermann, Sarah Giese, Kostüme: Gaby Sogl).
Infos zu Reisezentren, Routen, Tickets usw.
unter: www.stadtensemble.de

hiltrup.eu 21.05.2023: Mohaddeseh Hossini im MSC-Welthaus

v.l. Stijn Bovenkamp, Alanna Dongowski, Barbara Kemmler, Mohaddeseh Hossini, Carsten Bender im MSC-Welthaus (20.5.2023; Foto: Henning Klare)

Am Ende der Lesung wurde das schmale Bändchen vorgestellt, Dichtung im Doppel, Poesie & Prosa von Mohaddeseh Hossini und Albatoul Alraey. Beeindruckende Texte von Modaddeseh Hossini hatte das Ensemble an diesem Abend im MSC-Welthaus aufgeführt im Zusammenspiel von Persisch, Deutsch und Musik. Muttersprache Persisch gab den Grundton an, harmonisch kontrastiert mit der deutschen Übersetzung durch die Autorin sowie Carsten Bender und Barbara Kemmler. Die dritte Stimme war die Harfenmusik von Stijn Bovenkamp (Folkwangschule Essen) und Alanna Dongowski (Berlin), teils eigenständig, teils im direkten Dialog mit den gesprochenen Texten. Der Bogen reichte von verdichteter Philosophie – Das Leben sollte gelebt werden mit… – bis zur harten Wirklichkeit des Geburtslandes Afghanistan. Anrührend, hörenswert! Die nächste Aufführung nach dieser Premiere findet am 3. Juni 2023, 19 Uhr, im Stadtmuseum Münster statt (Salzstraße 28; Eintritt: 10 € / 5 € ermäßigt).

WN: 22.05.2023 Gloster und Cactus präsentieren Mohaddeseh Hossini

Wenn selbst die Augen Sünde sind

Foto: Jörg Kersten

Von Maria Conlan
MÜNSTER – Das Welthaus in Hiltrup passt als Ort für die Lyric. Am Samstagabend fand hier die Lesung “Fliegen im Fallen ” mit Harfenmusik und Texten der jungen Afghanin Mohaddeseh Hossini statt.
Hossini wuchs in Teheran auf, ihre Dichtersprache ist Persisch. Seit drei Jahren lebt sie in Drensteinfurt, und vor zwei Jahren kam sie in Münster mit dem Internationalen Theaterlabor von Cactus Junges Theater in Berührung.
Ihr Sprechlehrer Carsten Bender half ihr, ihre Texte ins Deutsche zu übersetzen, zusammen mit Mehrnaz Hadipour. Es sind sehr ergreigende, starke, vielschichtige Texte einer 22-Jährigen, die erst jetzt ihren Schulabschluss hier nachholen kann, Texte, die berühren und für Gänsehautmomente sorgen, Texte, die wachrütteln und bezaubern.

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03.06.23: “Fliegen im Fallen” im Stadtmuseum Münster

GLOSTER und Cactus Junges Theater präsentieren:

Fliegen im Fallen
musikalische Lesung mit Texten von Mohaddeseh Hossini auf Persisch und Deutsch

Die junge Dichterin Mohaddeseh Hossini stellt ihre eigenen poetischen Texte auf Persisch und Deutsch vor und wird begleitet von Alanna Dongowski und Stijn Bovenkamp an der Harfe.

Der Titel des kurzen Prosawerks »Fliegen im Fallen« steht beispielhaft für die Qualität ihres Frühwerkes: die, die zuhören, fallen in ein tiefes Loch, werden jedoch aufgefangen und fliegen mit sanftem Optimismus einer ungewissen Zukunft entgegen … Das Programm setzt Empathie an die Stelle von Polarisierung und schafft so eine Basis für gegenseitige Anteilnahme, die wiederum eine wichtige Voraussetzung ist für ein friedliches Miteinander in der Stadtgesellschaft.

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