Alle Artikel von Claudia Puller

Das Mädchen*theatertraining startet am 20.02.2020

mädchentraining

Bald geht es wieder los mit dem offenen Theatertraining für Mädchen* von Cactus Junges Theater! Unter professioneller Leitung werden grundlegende und weiterführende Erfahrungen im szenischen Spiel, Rollenentwicklung, Text-, und Bewegungstheater vermittelt.
Wer also das erste Mal (oder immer wieder) Theaterluft schnuppern möchte, ist herzlich willkommen.

Start: 20.02.2020
Zeit: Donnerstag (18.00 – 20.00 Uhr)
Ort: Hoppengarten 22, 48147 Münster
Bitte bringt bequeme Kleidung mit!
Wir freuen uns auf Euch!

28.02.2020: Shortcuts: Cactus Junges Theater | Trafostation

von Cactus Junges Theater in Kooperation mit der Trafostation
– ein arabisch-deutscher Abend

Die junge Syrerin Tuline Jea schreibt Gedichte und Prosatexte zu persönlichen und politischen Themen in arabisch und deutsch.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem internationalen Jugend-Theaterlabor von Cactus, ihrem Mentor Carsten Bender und dem befreundeten syrischen Musiker Subar Saeed, laden wir zu einem mehrsprachigen Abend mit Lesung und Musikv ein – in Szene gesetzt von Barbara Kemmler und Annette Michels.

14.03.2020 Robot – eine Cactus + Produktion

Grafik: Erich Saar

Theater/Film
Wird die Welt durch mehr Technologie zum Paradies? Oder zur Hölle? Szenarien gibt es für beides. Wie fängt man jetzt an und wo bleibt der Mensch in einer digitalisierten Welt? Ist die Firewall der Menschenwürde krisensicher oder lässt sie sich hacken? Alban Renz (Regie) und sein Ensemble eröffnen einen ganz eigenen Beziehungsraum zwischen Robot und Menschsein. Sie stellen sich der Suche nach neuen Kulturtechniken, sozialen Praktiken im Dialog mit den selbstlernenden Systemen und beleuchten Fragen nach selbstbestimmtem Leben mit KI und nach digitaler Souveränität. Inspiriert ist diese Produktion u.a. durch verschiedenste Kurzgeschichten und den bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt, Isaac Asimov, der in diesem Jahr 100 Jahre alt würde. Der Erfinder des Robotik-Begriffes hat grundlegende Regeln aufgestellt, die bis ins Heute gelten. Das sogenannte nullte Robotergesetz lautet „Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird“. Also sind die elektrischen Ameisen hyperfleißig ohne Burnout, werden ja gewartet. Hunde können Algorithmen tanzen und Fußball bleibt, hatte ja bisher auch nix mit Ethik und Moral zu tun. Die junge Videokünstlerin Laureen Laser kreiert Bilder und Projektionen, die Zeit und Raum auflösen und Erlebniswelten aus Gehirnen ziehen. Maschine und Mensch bilden eine „Paarung“ und die Entscheidung, ob wir willens und in der Lage sind, die Welt mit den neuen Tools zu denken, liegt bei uns. Beziehungsstress gibt’s immer mal.

Cactus goes Ruhrfestspiele

Wir freuen uns riesig in diesem Jahr an den Ruhrfestspielen teilzunehmen!
Hier die Programmankündigung:

Foto: Ralf Emmerich

Gifty Wiafe
Das liegt im Blut?!

Vielschichtig gelingt der Solo-Performerin aus Ghana, die in Münster lebt, der Perspektivwechsel Ghana /Deutschland: mit Humor, Herz und Hirn. Sie tanzt, erzählt, trommelt und singt. „Ja klar“, schlussfolgern viele, „das liegt ihr doch im Blut!“… und schon stecken wir bis zum Hals in Klischees. Aber die Protagonistin nimmt uns als moderne Mittlerin zwischen Kontinenten und Kulturen mit auf die Reise. Was macht eigentlich der europäische Elektroschrott in Ghana? Warum sind deutsche Hähnchenabfälle dort der Renner? Wieso wünschen sich so viele afrikanische Frauen einen helleren Teint und die Nordeuropäerinnen dunklere Haut? Erstaunlich, unterhaltsam, authentisch, erfrischend!

Der Vorverkauf hat begonnen! Zur Ticketplattform – klick hier …

WN: 22.01.20 “Öffnen und zuhören schafft Nähe”

Interkultureller Neujahrsempfang des Eine-Welt-Forums Münster

Münster – Wer bin ich?” Der? – Oder Der? – Oder Der?” – Mit dieser Frage konfrontierte Künstler Emanuel Dimbrani von Cactus Junges Theater Münster die 80 Gäste des Neujahrsempfangs des Eine-Welt-Forums Münster in der evangelischen Studierenden-Gemeinde. Erfrischend, launig und humorvoll präsentierte er all die gängigen Vorurteile gegenüber den Roma, denen er als “Günther” aus dem Kosovo begegnet, heißt es in einem Bericht. Der begeisterte Applaus dankte es ihm, zeigt er doch sogleich, dass Dimbrani es gelungen war, den Gästen den Spiegel vorzuhalten, doch einmal mit den gängigen Denkmustern aufzuräumen.