Kategorie-Archiv: Theaterprojekte

“Das liegt im Blut” goes Ghana

One Woman Theatre to premiere at Gifty Dialy Guide 08.2017Goethe-Institut
A solo performance by Germany based Ghanaian actress Gifty Wiafe will on Friday, September 1, be premiered at the Goethe-Institut in Accra.

Titled “It’s in the Blood”, the play is the result of an eighteen month collaboration between Tete Adehyemma Dance Theatre (Ghana) and Cactus Junges Theater (Germany).

A prolific actress, Wiafe fills the stage with a unique and mesmerizing blend of humour, dance, music and storytelling. A modern intermediary between cultures and continents, the actress takes the audience on a roller-coaster of a journey.
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OPENAIR mit den Cactus YOUNG STARS und den ProartiST Youngsters

Donnerstag 13. Juli 2017, 19.00 Uhr – Eintritt frei!
präsentiert von der Kulturbühne Hiltrup in Kooperation mit Cactus Junges Theater

Tanz / Comedy / Theater / Musik / Gesang / Rap – im Programm sind die tanzenden NoLabels mit einer Performance aus HipHop, Contemporary Dance und African Moves, die Stand-Up Comedy Duos: Sammy und Nils machen sich über das Thema Nachhaltigkeit her und Risper und Jiayu quatschen über Jungs.
Außerdem zeigen wir den „Ehrenwörter-Chor“ und die „Heinrich-Szene“ aus der neuesten interkulturellen Collage „Esperanza“. Und wir haben Gäste aus einem Cross-Over-Projekt von Joachim Goldschmidt Homeland 2.0 mit musikalischen und tänzerischen Ausschnitten – Rap meets Akkordeon.

nachhaltigkeit

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Esperanza

– eine interkulturelle Collage über die Ehre, ihren WerEsperanzat und ihren Preis

Eine wilde Party und eine zarte Begegnung. Und da, wo die Liebe hinfällt, steht sie manchmal nicht mehr auf. Alles könnte so schön sein, aber es geht nur heimlich. Die Verliebten („missratener Junge“ und „bockiges Mädchen“) geraten unter Beschuss, denn die Familienehre ist bedroht, seine Freunde und ihre Familie fühlen sich provoziert und hintergangen. Eine moderne Liebesgeschichte mit Hindernissen, dem großen Wunsch nach Selbstbestimmung und dem Glück ohne Bedingungen. Das alles findet ja nicht im Nirgendwo statt, sondern in einer realen Welt recht unterschiedlicher kultureller, religiöser und gesellschaftlicher Communities. Wer hat wohl Recht oder hat jemand die Ehre für sich gepachtet? Nicht zu beantworten, stattdessen folgen Drohungen und Flucht. Wie war das nochmal bei Romeo und Julia und bei der deutschen Emilia mit dem italienischen Nachnamen? Deutliche Problemlösungen sind gefordert. Hört sich verdammt aktuell an, das mit dem falschen Stolz und dem echten Messer. Aber die Ehre ist uns doch was wert, es kommt nur auf den Preis an. Die Inszenierung in der Regie von Barbara Kemmler und Alban Renz arbeitet auf Nebenspuren einer authentischen Geschichte mit Einblendungen zu Ehrenmännern, Ehrbezeugungen, Zinédine Zidane und vielem mehr.
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Vom Schwinden

eine intergenerationelle Mädchen/Frauen-Theaterproduktionvom Schwinden @ Erich Saar (8 von 11) über die Erinnerung und das Vergessen

von Cactus Junges Theater in Kooperation mit dem theaterkollektiv art+weise

Eine nicht näher definierte Zukunft. Eine Gedächtniskrankheit, deren Ursache nicht bekannt ist. Sie nimmt jungen Frauen ihre kompletten Erinnerungen. Ältere Frauen, die sich um sie kümmern, ihnen zur Seite stehen, sie aber auch fordern und verhören. Eine stimmungsvoll-düster collagierte Welt.

Das Regieteam J. Suermann / L. Bullerjahn hat sich gemeinsam mit der Dramaturgin
S. Giese und einem 14köpfigen Ensemble (8 Mädchen und 6 Frauen 60+) auf Spurensuche der Erinnerungen und des Vergessens begeben. Und es wurden Arten des Bewahrens und Vernichtens erkundet. Welche Erlebnisse machen mich aus? Welche Erinnerungen sind es wert, bewahrt zu werden? Und was möchte ich vielleicht vergessen, kann es aber nicht? Wann täuscht/trügt mich mein Gedächtnis und worüber kriecht der Mantel des Vergessens?
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THE END OF THE WORLD AS WE KNOW IT

Exodus, Untergangsstimmung, kulturelles Erschöpfungssyndrom – die Erde wird untergehen. Mal wieder. Aber was hat denn ernsthaft Bedeutung im Angesicht des Worst-Case-Szenarios? Was ist wichtig? Sind wir uns selber am Nächsten im Ernstfall oder geht’s auch um das Überleben unserer Soziotope, der Kunst, der Ethik, der Religionen? Regisseur Alban Renz, sein Co Andy Strietzel und das 10köpfige Ensemble sind theatral eingetaucht in die Zeit vor der Apokalypse und in das, was danach kommen könnte. Fallout, Übersättigung, Walking Dead und Egostreben, brennende Fahnen und Parolengebrüll. Oder doch nicht? Sie sind immer wieder auf die elementaren Fragen des Menschseins und der Endlichkeit gestoßen: was ist es wert, zu überdauern? Wie und mit wem möchte ich meine letzten Stunden teilen? Lohnt es sich auch im Angesicht der größten Bedrohung weiterzumachen und wie weit bin ich bereit zu gehen? Unter anderem inspiriert durch den McCarthy Roman „The Road“, Filme wie „These final hours“ und dramaturgisch bearbeitete Eigentexte ist das Skript für eine bildgewaltige Inszenierung entstanden. Philosophisch, trashig, persönlich.
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