Interkulturelles Theatertraining

Cactus Junges Theater bietet unter der Leitung von Judith Suermann wieder ein Interkulturelles Theatertraining an.

Wir machen: Theater und Tanz.
Alle Sprachen sind willkommen.
Vorerfahrungen sind nicht notwendig.
Teilnehmen kann jeder ab 14 Jahren (nach oben offen).
Kostenfrei!!!!
Bewegungsfreundliche Kleidung mitbringen!
Ab Frühjahr 2020 arbeiten wir auf ein Theaterstück hin.

29.10.2019: VHS Münster „Lasst uns zusammen lossegeln“

eine künstlerische Annäherung an das Thema Armut mit Jugendlichen

Foto: Ralf Emmerich

Was bedeutet es, arm zu sein? In Ghana / in Deutschland? Wie kann Armut überwunden werden und welche Ideen haben junge Menschen dazu? Gifty Wiafe, Tobias Ostendorf und Pia Selders werden Szenen über ihre Jugendaustauscherfahrungen in einem Armenviertel Accras und in Deutschland spielen. Gezeigt werden Videoausschnitte aus dem Theaterstück „Ich begehre Einlass“ von Cactus Junges Theater und die Jugendlichen werden ein Publikumsgespräch moderieren.

Referierende: Gifty Wiafe, Tobias Ostendorf, Pia Selders

Veranstalter: Cactus Junges Theater

Datum: 29.10.2019 – 19.30 Uhr

Ort: VHS, Forum 1, Aegidiimarkt 2

25.10.2019: Shortcuts: Cactus Junges Theater | Trafostation

Miss RWK

Immer wieder in der Trafostation, „Cacteen“ on stage – im Oktober sind dabei:

Gifty Wiafe mit dem Spoken Word Text „Haven of Hope“, Miss RWK mit ihrem Rap-Song „VIBE“ und Urban Dance/ HipHop, VALERIA mit dem Stand-Up: „Female White Russian“ und Emanuel Dallashaj präsentiert zum ersten Mal sein Stand-Up „Immer diese Günters!“ über manchmal strittige Fragen zur eigenen Abstammung und dem, was Omas so erzählen. Außerdem könnte es sein, dass noch ein Überraschungsgast kommt…….

am: Freitag, den 25. Oktober um 20.00 Uhr

wo: Trafostation, Schlaunstraße 15

WN: 20.10.2019 Junges Theater Cactus zeigt „angerichtet“

Die schreckliche Nutella-Frage

Von Helmut Jasny

Münster – Das Junge Theater Cactus thematisiert in „angerichtet“ Klimawandel., Ausbeutung, Verschwendung – und sogar sich selbst.

Das Spiel beginnt als Verlautbarung, die dann doch keine wird. Keiner der acht Protagonisten, die sich demonstrativ an der Rampe aufgestellt haben, will das Wort ergreifen. Bis sich schließlich einer erbarmt. „Erwarten Sie nichts Neues“, erklärt er. Es sei alles schon gesagt, und eine Lösung hätten sie auch nicht. Das stimmt. „angerichtet“, die neue Cactus-Produktion, die am Freitag im Pumpenhaus Premiere hatte, will nicht mahnen und dem Publikum auch nicht ins Gewissen reden. Vielmehr handelt es sich um eine Art Bestandsaufnahme, dargeboten mit den Mittel des Theaters.