14.10.2020: City-Anzeiger Gifty Wiafe zeigte eine Performance mit Herz

Von André Sicks.
Sein oder Nicht-Sein, mit diesem Zitat aus Shakespeares Hamlet begann am 26. September im filmriss Kino die Theateraufführung „Das liegt im Blut“.

Eine autobiografische Reise mit Gifty Wiafe, die im Rahmen der „Fairen Woche“ stattfand und die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert wurde. Als Zuschauer*in begab man sich für eine kurze Zeit in eine Welt zwischen Afrika und Europa. Zwischen Ghana, wo Giftys Wurzeln liegen, und Deutschland, wo sie heute lebt. Die Reise in dieses unbekannte Land wurde begleitet von Musik, Giftys Trommelrhythmen, ihrem Gesang, ihrem Tanz und ihren Erzählungen. 

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infodienst DAS MAGAZIN FÜR KULTURELLE BILDUNG Nr. 137 Oktober 2020: ROBOT

EIN FLASHLIGHT AUF ROBOT
Wird die Welt durch mehr Technologie zum Paradies? Oder zur Hölle? Szenarien gibt es für beides. Wie fängt man jetzt an und wo bleibt der Mensch in einer digitalisierten Welt? Ist die Firewall der Menschenwürde krisensicher oder lässt sie sich hacken? Diese Fragen waren der Motor für Regisseur Alban Renz und sein sechsköpfiges Ensemble, sich auf die Suche zu machen nach neuen Kulturtechniken und sozialen Praktiken im kritischen Dialog mit den selbstlernenden Systemen.
Selbstbestimmtes Leben mit KI und digitale Souveränität – geht das und wenn dann wie? Existiert ein Beziehungsraum zwischen Mensch und Maschine? Die partizipativ entwickelte Jugendtheater-Produktion hat sich inspirieren lassen vom bekanntesten ScienceFiction Autor der Welt und Erfinder des Robotik-Begriffs, Isaac Asimov, der 2020 100 Jahre alt würde. »Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird«, lautet seine oberste Regel, die bis heute gilt?! Das junge Ensemble hat sich furchtlos an dieses komplexe Thema gewagt und diverse Szenarien auf der Bühne durchgespielt, in denen sich Roboter an die Gesetze halten oder auch nicht … »Die größte Herausforderung lag darin, diese Auseinandersetzung mit KI und Digitalisierung mit aufrichtigen Emotionen zu füllen, die über die Inszenierung von der Theaterbühne strahlen und anregen«, so Regisseur Alban Renz.

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K-Town Musik-Workshop

Ihr habt Lust einen kompletten Tag im Studio zu verbringen? Einen eigenen, von uns produzierten, Song aufzunehmen? Ihr habt Fragen rund um das Thema Songwriting und Music-Production?
Dann melde dich bei uns für unseren Workshop! Zusammen mit Valon und Ele nehmt ihr einen eigenen Song auf, lernt die Basics rund um das Thema Beatmaking, Mixing und Songwriting.

WN: 30.08.2020 Wo ist die Grenze, wo das Maß?

Cactus Junges Theater zeigt im Pumpenhaus „Robot“

Von Gerhard H. Kock

Münster – Die KI ist sperrig. Die meisten Menschen haben nicht mal ein Gespür für ihre eigene Intelligenz, geschweige denn für eine künstliche. Cactus Junges Theater hat sich in der Regie von Alban Renz an das ebenso aktuelle wie komplexe Thema gewagt. Nach der dramatisch knappen Premieren-Absage im März durfte es nun eine coronakonforme Inszenierung im Pumpenhaus auf die Bühne bringen, die informativ, lehrreich und anregend ist.