girls & queers

Es startet das girls & queers – Training von Cactus Junges Theater! Jeden Donnerstag von 17.00 – 19.00 Uhr treffen wir uns im Hoppengarten 22, um uns zusammen zu bewegen, zu spielen und uns im Schauspiel zu üben. 
Zum Theatertraining sind Menschen zwischen 14 und 24 Jahren eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Euch!
Aufgrund der aktuellen Coronasituation findet das Treffen unter 2G-Bedingungen statt. Zusätzlich brauchen wir einen Testnachweis / bzw. könnt ihr Euch hier testen.

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Die Einteilung der Menschen in zwei Geschlechter möchten wir kritisieren. Zu diesem Kurs sind trans Menschen, non-binäre Menschen und agender Menschen herzlich eingeladen.

02.04.22 – 19.00 Uhr shortcuts in der Trafostation

Hier der Trailer:

von Cactus Junges Theater in Kooperation mit der Trafostation
– ein poetisch-musikalischer Abend

Zeit ging und ging und ging
Texte vom Fallen und vom Fliegen

Die junge Syrerin Batoul liest ihre in arabischer Sprache verfassten Texte zu persönlichen und politischen Themen im Original und in deutscher Übersetzung.

WN: 06.12.21 Jugend-Theaterlabor mit „Shortcuts“ in der Trafostation

Vom Sich-Verlieren und blauen Herzen


Von Robin Gerke

Foto: Robin Gerke

Münster. Das Internationale Jugend-Theaterlabor von Cactus Junges Theater zelebrierte Sprache(n) am Samstagabend in der Trafostation.
Auch wenn es vorab Verwirrung und Zittern gab, ob und unter welchen Voraussetzungen der Abend stattfinden kann, waren alle froh.

Darüber, dem scheußlichen Wetter entflohen zu sein, vor allem aber auch darüber, dass die intensive Probenarbeit mit dem jungen Ensemble endlich Früchte tragen darf – das erste Mal seit Pandemiebeginn.
Im Mittelpunkt stehen die Texte zweier junger Frauen. Batoul Alray aus Syrien liest ihre Texte auf Arabisch und Deutsch. Sie erzählt, wie Blau für sie die Farbe der Liebe und Wärme wurde, und spielt auf vielfältige Weise mit Sprache und Perspektiven. Mohaddeseh Hossini stammt aus Afghanistan und ist im Iran aufgewachsen. Die anderen Ensemblemitglieder, die teils schon lange, teils erst einige Wochen in Deutschland sind, tragen ihre Übersetzungen mit reifem, szenischem Ausdruck vor.

ab 18. März 2022: “mit Sicherheit”

– eine inter/transkulturelle Tanz/Theater- Produktion

Foto: Ralf Emmerich

über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Verunsicherung. Räume und innere Welten werden behutsam geöffnet und changieren zwischen Verletzlichkeit, Panik und dem Gefühl des Aufgehobenseins, der Sicherheit. Das Setting mutet an wie eine Lagerhalle voller Verpackungsmaterial. Die inneren Gedanken- und Gefühlsräume finden Obdach, Schutz, Höhle, ein Archiv der Erinnerungen und Ablageorte in den Kartonagen. Und wie geht das nochmal mit dem gegen die Unsicherheit ankämpfen, muss ich da über Grenzen? Alleine? Kaue ich zu lange auf den Gedanken rum und schwankt mein Boden? Nicht, dass ich in Berührung komme mit dem Fremden, welches mir Angst macht. Soll ich das doch machen, wird mir das Glück bringen oder besser der Winterschlaf in der hinterletzten verborgenen Ecke.? Was ist die Strategie? Jump and run. Bei mir, mit euch. Pendel von Dunkel bis Licht.