Leichte Sprache: Darum Ich Kampf

Cactus macht ein neues Projekt.gebärdenprojekt

Das Projekt heißt: Darum Ich Kampf.
In dem Stück geht es um Kämpfe.

Wir tanzen.
Wir spielen Theater.

Wir sprechen mit den Händen.
Wir sprechen mit dem Mund.
Wir zeigen Videos.

8 Menschen zwischen 16 und 30 Jahren machen mit.
Menschen mit Hör-Behinderung und hörende Menschen.

Judith Suermann leitet die Gruppe. Continue reading

Darum Ich Kampf

heißt es nicht „Darum kämpfe ich“? Aber nicht in der gebärdenprojektGlossenumschrift (Niederschrift) der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Die Sprache, die von einer kulturellen Minderheit gesprochen wird und den meisten Hörenden erst einmal fremd ist, bildet den Ausgangspunkt dieses Theaterprojektes. Im Theater werden Geschichten erzählt und es gibt eine unermessliche Fülle von Sprachlichkeiten und Ausdrucksformen, die es zu erkunden gilt und die neugierig machen. Regisseurin Judith Suermann hat mit ihrem 8köpfigen Ensemble (hörende und schwerhörige Spieler zwischen 16 und 30 Jahren) eine sehr eigene multilinguale Performance entwickelt, in der gebärdet, gesprochen, getanzt und übertitelt wird, was das Zeug hält. Continue reading

WN: 12.04.2015 Premiere des Theaterjugendorchesters: Kampf der Amazonen

Von Isabell Steinböck

MÜNSTER – Quietschbunt sehen sie aus in ihren wadenlangen Plastikkleidern (Kostüme: Bettina Zumdick). Schönheit ist diesen „lunaren Amazonen“ mindestens ebenso wichtig wie Komfort. Letzterer hat allerdings böse Folgen: Weil sich die Damen auf ihrem Mond mit „Dimensionsbrechern“ von hier nach dort beamen, verändert sich das Magnetfeld des Planeten. Die ehemals „blühenden Landschaften“ vergehen, ihnen geht buchstäblich die Luft aus. Die Erde scheint den Amazonen daher wie ein Paradies, das es einzunehmen gilt. Doch als die ersten Menschen mit ihrem amerikanischen Raumschiff auf dem Mond landen, machen sie den Frauen einen Strich durch die Rechnung … Continue reading

WA: 12.04.2015 Lunas Amazonen: Das Jugendstück „Mondraketenmassaker“ in Münster

Von Edda Breski
MÜNSTER – Spätestens seit den Kaffeetütenexplosionen von „Raumschiff Orion“ ist das Wissen zum allgemeinen Kulturgut geworden, dass nicht jeder, der sich berufen fühlt, den Weltraum zu erkunden, mit heiler Haut zurückkehrt, um davon zu erzählen. Star Treks berühmter „Fähnrich Nummer 5“ – das ist auf der Enterprise immer das Crewmitglied, das den Aliens zum Opfer fällt – kann darauf einen traurigen Nachruf singen. Der Weltraum ist seit vielen Dekaden in Film und Fernsehen die letzte Herausforderung für die Wissenschaft wie für die Phantasie, der Leerraum, der sich mit schillernden Storys anfüllen lässt. Continue reading