NOZ: 29.05.2016 – Africa is rising

10. Afrika Festival in Osnabrück eröffnet

Von Sandra Behrens
Osnabrück. Das 10. Afrika Festival in Osnabrück bietet 24 Vorträge und Lesungen, 14 Theateraufführungen, 13 Begegnungsevents, sieben Filme, sieben Ausstellungen und fünf Konzerte.

Und so vielfältig wie das Programm sollte auch die Eröffnungsfeier sein. Durch das Programm führte Harriet Delaine aus Kenia, die schon zu Beginn erklärte, was die Menschen auf beiden Kontinenten unterscheidet: „Ihr Europäer habt die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“ Passend zu diesem Motto gab es einen entspannten musikalischen Einstieg mit Elomotho (Namibia) und seinem Gitarristen Samuel Bathola mit afrikanischen Rhythmen.

Der Künstler Ibrahim Achmed aus dem Sudan lebt seit 22 Jahren in Osnabrück und überraschte das Publikum mit seinem deutschen Lied „Tränen lügen nicht“ und einem eigenen Song, den er mit drei anderen Sängern aus Gambia und Namibia für das Festival eingespielt hatte. Viel Spaß hatte das Publikum mit den beiden jungen Damen der Stand-Up-Comedy aus dem Münsteraner Theaterprojekt „Passt schon!“, die sich mit Integration und Vorurteilen befassten und der Tanzgruppe „No Label Dancers“ vom Cactus Theater und deren energiegeladener Tanzshow.
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Cactus Junges Theater präsentiert: „Wenn du aufwächst, stirbt dein Herz“ – sagt Johanna

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„Wenn du aufwächst, stirbt dein Herz“ – sagt Johanna
Achterkamp, Clarissa, Betti, Andre und Johanna sind irgendwo in einer Schule an einem eigentlich unterrichtsfreien Samstag zu 8 Stunden Nachsitzen verdonnert. Jede(r) von ihnen hat irgendeinen Mist gebaut. Vohlmann, untervögelter Lehrer, Dire Straits-Fan und Helmut-Verehrer (Schmidt und Kohl, ist ja auch egal) macht die ganz klare Ansage zu diesem Sozio-Experiment: „Ihr werdet einen Aufsatz schreiben. Mindestens tausend Wörter. Thema ist: was es heißt, erwachsen zu werden.“ weiterlesen