Wiederaufnahme: Ein schrecklicher Abend

Renz und Kumpanen steigen in die Niederungen amerikanischer Weird fiction. Short stories aus 200 Jahren wie z.B. von Poe, Lovecraft und weiteren zeitgenössischen Autoren sind der überbordende Fundus für Horror und Trash und ein literarisches Gruselkabinett. Das 6köpfige Ensemble hat sich vom „Schrecken“ inspirieren lassen und bringt eine Hommage an das „Theatre du Grand Guignol“ (1897 – 1962 Theater im Pariser Vergnügungs- viertel) auf die Bretter. Das moralisch höchst entrüstende Theater war seinerzeit der Hotspot für Horror und Grauen, die spannenden Gruselstücke und derben anstößigen Komödien setzten Zeichen für das „entfesselte Theater“ der Moderne und Splatter-und Horrorfilme der USA.

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Wiederaufnahme: Love & War

Die interkulturelle Produktion stellt die Grundfrage nach dem Verhältnis zwischen Frau und Mann.
Als Folie dienen der griechische Mythos und die Kleistsche „Penthesilea“.
Das 9köpfige Cactus-Ensemble stößt auf Spuren des Geschlechterkampfs und zeigt, wie Jugendliche heute dieses Spiel um und gegen Rollenbilder und dem Ringen um Liebe erleben. Wut, Raserei, Rollenkonflikte, Verwundbarkeiten, Verletzungen und die Klage darüber. Muss die Liebe wirklich zwangsläufig immer in den Krieg ziehen?

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Wiederaufnahme: Auf Tod und Leben!

  / Eine Party, ein junges Paar, ein Streit, eine Heimfahrt mit dem Auto und immer noch Zank, Unfall, Krankenhaus, Lina schwer verletzt, Marc ist von uns gegangen.
Nein!
Lina mag lieber direkte Wörter: "Wir haben ihn nicht verloren. Er ist gestorben."
Und dann? /

Sicher ist, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Ob der Tod dann auch ein Ende ist, bleibt offen.
In der modernen Gesellschaft und im Alltag hat der Tod wenig Platz. Im realen Leben wird möglichst woanders gestorben, wie in Krankenhäusern und Hospizen, gerne auch aus dem Sichtfeld des Lebens verbannt. Sterben, Tod und Trauer sind immer noch mit Tabus belegt und die Auseinandersetzung damit beginnt oftmals erst, wenn man in der Familie oder im Freundeskreis davon betroffen ist. Der Tod macht uns Angst, uns fehlen die Worte und vor allen Dingen verändert er das Leben. Aber wie?

DIE THEATERPRODUKTION HOLT DAS THEMA DORTHIN, WO ES HINGEHÖRT, MITTEN INS LEBEN.


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Auf Tod und Leben!

  / Eine Party, ein junges Paar, ein Streit, eine Heimfahrt mit dem Auto und immer noch Zank, Unfall, Krankenhaus, Lina schwer verletzt, Marc ist von uns gegangen.
Nein!
Lina mag lieber direkte Wörter: "Wir haben ihn nicht verloren. Er ist gestorben."
Und dann? /

Sicher ist, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Ob der Tod dann auch ein Ende ist, bleibt offen.
In der modernen Gesellschaft und im Alltag hat der Tod wenig Platz. Im realen Leben wird möglichst woanders gestorben, wie in Krankenhäusern und Hospizen, gerne auch aus dem Sichtfeld des Lebens verbannt. Sterben, Tod und Trauer sind immer noch mit Tabus belegt und die Auseinandersetzung damit beginnt oftmals erst, wenn man in der Familie oder im Freundeskreis davon betroffen ist. Der Tod macht uns Angst, uns fehlen die Worte und vor allen Dingen verändert er das Leben. Aber wie?

DIE THEATERPRODUKTION HOLT DAS THEMA DORTHIN, WO ES HINGEHÖRT, MITTEN INS LEBEN.

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Sprach(p)funde!

Cactus Junges Theater hat im September 2012 mit einem 3 Jahresprogramm unter dem Titel „SPRACH(P)FUNDE“ gestartet.

Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe durch die AKTION MENSCH e.V.

Die Zielgruppen für die Angebote des Vorhabens sind Jugendliche und junge Erwachsene: mit und ohne Migrationsvorgeschichte und Gehörlose/Hörgeschädigte (altersübergreifend zwischen 14 und 27 Jahren).

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit divergenten Sprachlichkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten. „Stimme macht einen Menschen“ – unter dieser Prämisse wird die sprachliche Ausdrucksvielfalt im Sinne von: Verbal-, Schrift-, Körper-, Gebärden- und Musiksprache untersucht, zusammengeführt und verknüpft. Die 4 grundlegenden Säulen des Programms sind: Sprecherziehung, Schreibwerkstätten, Schauspielkörpertraining + Gebärdensprache und das Offene Tonstudio. Die Projektleitung liegt in den Händen von Barbara Kemmler, der künstlerischen Leitung von Cactus Junges Theater.

Das Offene Theatertraining, ein Kooperationsprojekt mit dem Jib (immer montags von 18.00 – 21.00 Uhr) bietet unter der Leitung von Alban Renz (künstlerischer Leiter von Cactus Junges Theater) und Judith  Suermann (Theaterpädagogin und Regisseurin) neben Bewegungsübungen und Improvisationen schon jetzt ein bereicherndes Special an.
Um die konzeptionelle Idee, Theater und Gebärden zu verbinden, umzusetzen, besteht die jeweils erste Stunde aus Gebärdensprachtraining. In Kooperation mit gehörlosen Muttersprachlern und dem Gebärdensprachdolmetscher Tom Temming von manuvista GbR werden Grundkenntnisse der Gebärdensprache vermittelt. Das laufende Trainings-angebot ist offen für alle Theaterinteressierten, mit und ohne Hörschädigung. Die gebärdensprachkundige Diana Kines begleitet den jeweiligen Abend und unterstützt das Team.

Bereits angelaufen sind auch das kontinuierliche „Interkulturelle Training“ mit der Sprecherzieherin Sarah Christine Giese ( montags im Probezentrum Hoppengarten) und die Arbeit im „Offenen Tonstudio“ mit dem Musikpädagogen Detlef Piepke.

Außerdem leitet Judith Suermann einmal wöchentlich den neu installierten Theaterkurs an der Münsterlandschule und wird dabei von der Lehrerin Jenny Rademaker unterstützt. Die Gruppe mit ca. 10 Teilnehmern im Alter zwischen 13 und 18 Jahren wird mit den Medien Schauspiel und Choreografie an das Theaterspiel herangeführt. Eine Werkschau zum Thema „Träume“ ist für den Frühsommer geplant.

Inklusion

Unter Inklusion versteht die AKTION MENSCH, dass jeder Mensch vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilhaben und sie mitgestalten kann – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlechts oder Alter. Inklusion bezieht demzufolge alle Menschen ein und ist deshalb für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung.

Wiederaufnahme: Love & War

Die interkulturelle Produktion stellt die Grundfrage nach dem Verhältnis zwischen Frau und Mann.
Als Folie dienen der griechische Mythos und die Kleistsche „Penthesilea“.
Das 9köpfige Cactus-Ensemble stößt auf Spuren des Geschlechterkampfs und zeigt, wie Jugendliche heute dieses Spiel um und gegen Rollenbilder und dem Ringen um Liebe erleben. Wut, Raserei, Rollenkonflikte, Verwundbarkeiten, Verletzungen und die Klage darüber. Muss die Liebe wirklich zwangsläufig immer in den Krieg ziehen?

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Choice! / Love & War

The Penthesilea Project (DEU / NOR)
eine deutsch-norwegische Kooperation von Cactus Junges Theater (Deutschland) und KULTA (Norwegen)

Eine norwegische und eine deutsche Jugendtheatergruppe haben sich in ihren Heimatländern und im praktischen Austausch bei Begegnungen im jeweiligen Proberaum (Münster / Tromsö) mit der Penthesilea-Geschichte auseinandergesetzt.
Entstanden sind 2 Produktionen, die an einem Theaterabend präsentiert werden.

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Theaterworkshop im JIB

Das Offene Theatertraining im Jib (immer Mo 18.00 - 21.00 Uhr) bietet ab dem 26.11.2012 ein EXTRA inklusive: Training mit Gebärdensprachdolmetscher!
Zudem gibt es freie Improvisationen sowie Schauspiel-, Bewegungsübungen für alle, die Zeit und Spaß am Theaterspiel haben.

Mit Judith Suermann & Alban Renz
JIB · Hafenstraße 34 · 48153 Münster · 02 51/4 92-58 58

Kosten: 2 Euro / Abend

« Infos und Kontakt im JIB »

Filmpremiere

Veranstaltung: Perspektive: Ausdrücklich! - Filmpremiere und mehr

Im Rahmen unseres Jubiläums "20 Jahre Cactus Junges Theater" laden wir herzlich ein zur Filmpremiere von "Dann wär es gar nicht das Leben".

Heike Schlüter und Rudolf Gier-Seibert vom mauritz_filmteam haben das abgeschlossene Cactus Junges Theater 3-Jahresprogramm "Perspektive: Ausdrücklich!", gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dokumentiert.

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Ein schrecklicher Abend

Renz und Kumpanen steigen in die Niederungen amerikanischer Weird fiction. Short stories aus 200 Jahren wie z.B. von Poe, Lovecraft und weiteren zeitgenössischen Autoren sind der überbordende Fundus für Horror und Trash und ein literarisches Gruselkabinett. Das 6köpfige Ensemble hat sich vom „Schrecken“ inspirieren lassen und bringt eine Hommage an das „Theatre du Grand Guignol“ (1897 – 1962 Theater im Pariser Vergnügungs- viertel) auf die Bretter. Das moralisch höchst entrüstende Theater war seinerzeit der Hotspot für Horror und Grauen, die spannenden Gruselstücke und derben anstößigen Komödien setzten Zeichen für das „entfesselte Theater“ der Moderne und Splatter-und Horrorfilme der USA.

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Third Class Titanic - Preisverleihung

Third Class Titanic ist 1. Preisträger des 8. Wettbewerbes 2012 "Kinder zum Olymp".

Alle Infos finden Sie hier ...

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Interkulturelles Theatertraining

Mitstpieler gesucht!

Oft ist die deutsche Sprache ein Stolperstein, im Alltag aber auch beim Theater spielen.
Dieses offene Theatertraining richtet sich besonders an Jugendliche mit Migrationshintergrund, aber auch alle anderen sind herzlich willkommen, Bühnenerfahrung ist nicht nötig. Unter der Leitung von Sarah Giese (Sprecherzieherin, Sprecherin, Schauspielerin) lernt ihr, spielerisch mit der deutschen Sprache umzugehen, werdet in die Grundlagen des Schauspiels, der Rollenentwicklung und des Improvisierens eingeführt. Und das beste: die Teilnahme ist kostenlos!

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Crossroads

Crossroads - der Cactus Dauerbrenner zum Thema Schule/Leben/Beruf kommt im September gleich 4mal in verschiedenen Schulen Münsters auf die Bühne.
Dank der Förderung durch die boje-Stiftung der Sparda-Bank Münster kann das Stück auf vielfachen Wunsch wieder aufgenommen werden.
Crossroads ist buchbar unter: carsten-bender [at] cactus-theater.de

 

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Mädchentraining

Unter der Leitung von Judith Suermann (Theaterpädagogin, Schauspielerin, Regisseurin) werden grundlegende und weiterführende Erfahrungen im szenischen Spiel, Rollenentwicklung, Tanz- und Bewegungstheater vermittelt.

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Afrika-Festival: 2+x Welten-Aufführung

Nach den großen Erfolgen in Münster, Berlin, Coesfeld und Osnabrück:

Cactus Junges Theater präsentiert im Rahmen des 12. Afrika-Festival noch einmal 2+x WeltenPreisträger beim 33. Theatertreffen der Jugend-Berliner Festspiele 2012.

Immer mehr Menschen sind heute in mehreren Welt-Räumen und Sprachen zugleich beheimatet. Kontinente, Kulturen mit ihren eigenen Gesetzen, ihrer eigenen Logik. Wie fühlt es sich an, so zu leben? Welche Geschichten wohnen hinter den Gesichtern? Bekannte, vertraute Welten verlassen, neue erobern oder im Hin und Her zwischen den Welten leben: Afrika und Europa, Jugend- und Erwachsenenwelt, Freizeit und Schule / Arbeitswelt, Liebe und Freundschaft, Realität und Traumwelt - 13 junge Männer erzählen ihre Aufbruchgeschichten in neue Welten mit Witz, Adrenalin, Tanz und Musik im Blut. Ein Stück für alle, die gerne auf Reisen gehen - in die Ferne oder ins eigene Ich!

17.06.2012 Theater im Pumpenhaus / Münster - Beginn: 18.30 Uhr

Ort: Gartenstraße 123, Münster
VVK:
12,- € / erm. 7,- €
Kartenreservierung unter: 0251/233443
oder unter www.pumpenhaus.de

zu den Presseartikeln - klick hier ...

2+x Welten gewinnt den NORD-SÜD-PREIS!

Der Entwicklungspolitische Nord-Süd-Preis wird alle zwei Jahre von der Stadt Münster ausgelobt, um vorbildliches, entwicklungspolitisches Engagement auszuzeichnen. Seit dem Jahr 2008 wird das Preisgeld von der bürger:sinn:stiftung zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns riesig, dass Cactus 2012 den Preis mit der Produktion "2+x Welten" gewonnen hat!

 

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